Häufig gestellte Fragen
Alles, was du über hubport.cloud wissen musst.
Was bedeutet MIT + Commons Clause?
Der Quellcode ist öffentlich verfügbar und kostenlos für Versammlungen nutzbar. Du kannst ihn einsehen, ändern und selbst hosten — ohne Einschränkungen. Die Commons Clause bedeutet lediglich: Du darfst die Software nicht verkaufen oder als bezahlten Dienst anbieten.
- ✓ Quellcode einsehen und prüfen
- ✓ Für die eigene Versammlung selbst hosten
- ✓ Code für eigene Zwecke ändern
- ✓ Änderungen teilen (nicht-kommerziell)
- ✓ Verbesserungen beitragen
- ✗ Software verkaufen
- ✗ Als bezahlten Hosting-Dienst anbieten
- ✗ In ein kommerzielles Produkt einbinden
Muss ich mich registrieren, um hubport.cloud zu nutzen?
Nein. hubport.cloud ist kostenlose, quelloffene Software. Du kannst den Code von GitHub herunterladen und auf deinem eigenen Server mit deiner eigenen Domain betreiben — keine Registrierung nötig.
Vorteile der Registrierung:
- ✓ Automatischer Cloudflare-Tunnel — sichere Subdomain ohne Netzwerk-Kenntnisse
- ✓ Versammlungsübergreifender Austausch — Gebietsdaten und öffentliche Vorträge teilen
- ✓ Update-Benachrichtigungen — neue Versionen und Sicherheitsupdates erfahren
- ✓ Community-Verzeichnis — andere Versammlungen können dich finden und sich verbinden
Für Self-Hosting auf deiner eigenen Domain empfehlen wir Cloudflare (kostenloser Plan) für DNS, CDN und DDoS-Schutz:
- 1. Erstelle ein kostenloses Cloudflare-Konto und füge deine Domain hinzu
- 2. Installiere cloudflared auf deinem Server (eine Binary, keine Abhängigkeiten)
- 3. Erstelle einen Cloudflare Tunnel: cloudflared tunnel create my-hubport
- 4. Verknüpfe deine Domain mit dem Tunnel — Cloudflare übernimmt HTTPS automatisch
- 5. Starte hubport.cloud mit Docker Compose — fertig!
Cloudflare Free Plan ist kostenlos und beinhaltet DNS, CDN, DDoS-Schutz und Tunnel — keine Kreditkarte nötig.
Wo bekomme ich einen Server?
Wir haben gute Erfahrungen mit Hostinger VPS gemacht — günstig, zuverlässig und keine Linux-Erfahrung nötig. Der Einrichtungsassistent erledigt alles:
* Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich. Das hilft, das Projekt zu unterstützen.
Kann ich es auf eigener Hardware betreiben?
Ja! hubport.cloud läuft überall, wo Docker verfügbar ist. Wähle, was am besten zu deiner Versammlung passt:
Ein Server von Hostinger, Hetzner o.ä. Immer online, von überall erreichbar.
Docker auf einem NAS im Königreichssaal betreiben. Ideal wenn bereits vorhanden.
Jeder Linux-Computer mit Docker. Sogar ein Raspberry Pi 4 reicht aus.
Brauche ich eine feste IP-Adresse oder offene Ports?
Nein. hubport.cloud nutzt Cloudflare Tunnel, um deinen Server sicher mit dem Internet zu verbinden — ohne Ports zu öffnen oder eine statische IP zu benötigen.
So funktioniert es:
- ✓ Ein kleines Programm (cloudflared) läuft auf deinem Server neben hubport.cloud
- ✓ Es erstellt eine verschlüsselte ausgehende Verbindung zum Cloudflare-Netzwerk — keine eingehenden Ports nötig
- ✓ Cloudflare übernimmt HTTPS, DDoS-Schutz und leitet zu deiner Subdomain (z.B. penzberg-nord.hubport.cloud)
- ✓ Dein Server kann hinter einem Router, NAT oder einer Firewall stehen — er braucht nur Internetzugang
- ✓ Keine Portweiterleitung, kein dynamisches DNS, keine feste IP nötig
Ist meine Subdomain öffentlich erreichbar? Ist das sicher?
Ja, deine Subdomain (z.B. penzberg-nord.hubport.cloud) ist aus dem Internet erreichbar — wie jede Website. Aber das ist gewollt und sicher:
Niemand kann Daten sehen ohne sich anzumelden. Keycloak erzwingt Authentifizierung bei jeder Anfrage — es gibt keinen anonymen Zugriff.
Die Website deiner Bank ist auch öffentlich erreichbar. Die Sicherheit kommt durch die Anmeldung, nicht durch das Verstecken der URL.
Cloudflare blockiert automatisch bösartigen Datenverkehr, Bots und DDoS-Angriffe bevor sie deinen Server erreichen.
Der gesamte Datenverkehr ist mit TLS verschlüsselt. Niemand kann die Daten auf dem Weg mitlesen.
Jeder Benutzer muss beim ersten Login einen Passkey oder eine Authenticator-App einrichten. Dies wird automatisch erzwungen — nicht optional. Selbst wenn jemand ein Passwort kennt, kann er sich ohne den zweiten Faktor nicht anmelden.
Wie funktioniert Anmeldung und Sicherheit?
Jede Versammlung betreibt ihren eigenen Keycloak-Identitätsserver und HashiCorp Vault — direkt auf eurem Server. Keine Cloud-Abhängigkeit, kein gemeinsames Login-System.
Euer Sicherheits-Stack:
Jeder Benutzer muss beim ersten Login einen Passkey (Fingerabdruck, Face ID, Sicherheitsschlüssel) oder eine Authenticator-App (TOTP) einrichten. Dies wird automatisch durch den Sicherheits-Assistenten erzwungen — ohne Ausnahme.
Branchenstandard-Identitätsserver. Verwaltet alle Benutzerkonten, Passwörter und Rollen (Ältester, Verkündiger, Betrachter). Kombiniert mit Passkey-First-Authentifizierung für Phishing-sichere Sicherheit.
Speichert Verschlüsselungsschlüssel, Datenbank-Zugangsdaten und API-Token. Sensible Daten in der Datenbank sind verschlüsselt — nur Vault kann sie entschlüsseln.
Älteste sehen Verkündigerdaten und können Gebiete verwalten. Verkündiger sehen ihre eigenen Zuteilungen. Betrachter haben Nur-Lese-Zugriff. Der Versammlungsadmin kontrolliert alle Rollen.
Wie werden meine Daten verschlüsselt?
Verkündigernamen, E-Mails und Telefonnummern werden mit AES-256-GCM verschlüsselt, bevor sie in die Datenbank geschrieben werden. Selbst wenn jemand direkten Zugriff auf die Datenbank erhält, sind die Daten ohne den in Vault gespeicherten Schlüssel unlesbar.
Beim Speichern:
Beim Lesen:
Der Verschlüsselungsschlüssel verlässt niemals Vault. Datenbank-Backups enthalten nur verschlüsselte Daten. Selbst wir (die Plattform) können eure Daten nicht entschlüsseln — der Schlüssel liegt auf EUREM Server.
Beinhaltet hubport.cloud einen internen Messenger?
Ja. Jeder Hub enthält ein integriertes, selbst gehostetes Chat-System basierend auf dem Matrix-Protokoll. So funktioniert es und warum es sicher ist:
So funktioniert es
- ● Matrix (Synapse) läuft in deinem Docker-Stack — auf DEINEM Server
- ● Element Web ist die Chat-Oberfläche — direkt im Hub integriert
- ● Single Sign-On über Keycloak — gleiche Anmeldung wie im Hub
- ● Kanäle werden automatisch für Dienstgruppen, Pflichtteams und Ältesten erstellt
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE)
Alle Nachrichten werden mit dem Megolm/Olm-Protokoll verschlüsselt (abgeleitet vom Signal-Protokoll). Selbst der Server-Admin kann Nachrichten nicht lesen — der Server speichert nur verschlüsselte Datenpakete.
Geschlossene Föderation — Deine private Insel
Im Gegensatz zu öffentlichen Matrix-Servern (matrix.org) verwendet dein Hub eine geschlossene Föderation. Dein Server ist komplett isoliert — keine externen Server können sich verbinden, keine Metadaten verlassen deine Infrastruktur.
Open
Offene Föderation (öffentliches Matrix): Jeder Server kann mit jedem anderen kommunizieren — wie E-Mail.
Closed (Default)
Geschlossene Föderation (hubport): Dein Server lehnt ALLE externen Verbindungen ab. Eine private Insel.
Selective
Selektive Föderation (optional): Versammlungen im gleichen Königreichssaal können die Föderation miteinander erlauben.
Datenhoheit
- ✓ Alle Chat-Daten in PostgreSQL auf DEINEM Server
- ✓ Medien lokal gespeichert (Fotos, Dokumente)
- ✓ Keine externen Server — keine Daten verlassen deine Infrastruktur
- ✓ DSGVO: Verkündiger löschen deaktiviert auch das Chat-Konto
- ✓ Backups: Chat-Daten in Docker-Volume-Backups enthalten
Warum nicht WhatsApp oder Telegram?
WhatsApp: Nachrichten auf Meta-Servern. Metadaten für Meta sichtbar. Kein Self-Hosting.
Telegram: Standardmäßig nicht E2E-verschlüsselt. Server speichert Klartext.
Matrix (hubport): Selbst gehostet. Alle Nachrichten E2E-verschlüsselt. Du besitzt alles.
Wer kann auf die Daten meiner Versammlung zugreifen?
Nur der Versammlungsadmin eurer Versammlung. Wir (die Plattform) haben keinerlei Zugriff auf eure Daten.
- ✓ Eure Datenbank läuft auf EUREM Server — wir hosten sie nicht
- ✓ Keycloak (Benutzerverwaltung) läuft auf EUREM Server — wir kontrollieren keine Benutzerkonten
- ✓ Vault (Verschlüsselungsschlüssel) läuft auf EUREM Server — wir können eure Daten nicht entschlüsseln
- ✓ Der Cloudflare Tunnel ist nur eine Netzwerk-Leitung — er transportiert verschlüsselten Verkehr, kann ihn aber nicht lesen
- ✓ Wir speichern nur: Versammlungsname, Kontakt-E-Mail und Subdomain (für die Registrierung)
- ✓ Bei einer Abschaltung bleiben eure lokalen Daten auf eurem Server — wir entfernen nur den Tunnel
Wie sind Versammlungen voneinander getrennt?
Jede Versammlung betreibt einen komplett unabhängigen Docker-Stack auf ihrem eigenen Server. Es gibt keine gemeinsame Datenbank, keine gemeinsamen Benutzer und keine gemeinsame Infrastruktur.
Wann kommuniziert deine Versammlung mit der Plattform?
Eine API (Application Programming Interface) ist einfach eine Möglichkeit für zwei Computer, automatisch Informationen auszutauschen — wie ein digitaler Bote. Hier siehst du, wann der Server deiner Versammlung mit der hubport.cloud-Plattform kommuniziert:
| Wann | Was passiert | Nutzt |
|---|---|---|
| Registrierung | Versammlungsname + E-Mail werden übermittelt. Die Plattform erstellt Tunnel und DNS-Eintrag. | Plattform-API |
| Einrichtungsassistent | Einmaliger Aufruf zur Bestätigung der Einrichtung. Danach kein weiterer Plattform-Kontakt. | Plattform-API (einmalig) |
| Täglicher Betrieb | Verkündigerverwaltung, Gebietskarten, Zusammenkünfte — alles lokal. Keine Plattform-Beteiligung. | Nur lokal |
| Austausch (optional) | Nur wenn du den Austausch mit einer anderen Versammlung ausdrücklich genehmigst. | Plattform-API (Opt-in) |
Wie bekomme ich Support?
Community-Support ist über GitHub Issues und Discussions verfügbar. Für dringende Fragen nutze das Kontaktformular.